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MiCA-Zulassung für Bitcoin.de abgelehnt

Die BaFin hat den Zulassungsantrag der Bitcoin Group unter der MiCA-Verordnung nicht erteilt. Das Unternehmen plant nun, den Handel über neue externe Partner wieder aufzunehmen.

Veröffentlicht am 21.10.2026 · Quelle: BTC-ECHO · Wallstreet Online

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat entschieden, dem Antrag der Bitcoin Group auf eine Lizenz nach der europäischen MiCA-Verordnung zu verweigern. Trotz einer mehr als einjährigen Prüfungsdauer und bereits durchgeführter Umsetzungsmaßnahmen hielt die Behörde die geforderten Vorkehrungen für unzureichend.

Die betreibende futurum bank AG hatte den Antrag im Juni gestellt, woraufhin die BaFin über 15 Monate hinweg Sachverhalt geprüft hat. Nach der Ablehnung bleibt die Duldung bisheriger Tätigkeiten hinfällig. Dies bedeutet, dass die Plattform vorerst auf einen neuen regulatorischen Rahmen angewiesen ist.

Kurz um: Der zentrale Betrieb der ältesten deutschen Krypto-Börse steht vor einer grundlegenden Umgestaltung des Geschäftsmodells. Das Unternehmen hat daher schnellstens eine alternative Struktur entworfen.

Laut eigener Darstellung will die Bitcoin Group den Handel innerhalb weniger Wochen über regulierte Banken und Institute wieder ermöglichen. Statt dass die eigene Bank verwaltet, sollen nun externe Partner den Kauf sowie die Verwahrung der Assets übernehmen. Der genaue Zeitplan für den Wiederaufstart soll laut Ankündigung auf der App veröffentlicht werden.

Für die rund 1,1 Millionen registrierten Nutzer bedeutet dies vorerst unsichere Zukunftsperspektiven. Sämtliche Ansprüche bleiben bestehen, doch ist die konkrete Abwicklung noch nicht abschließend geklärt.

Dieses hat zur Folge, dass der Umsatz des Betreibers drastisch eingebrochen ist. Im ersten Halbjahr des Jahres 2026 konnte das Unternehmen lediglich noch etwa den viertel seines früheren Ertrag verbuchen. Mit weiterem Rückgang im Geschäftsverlauf steht die futurum bank AG nun vor finanziellen Schwierigkeiten.

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