Konten

Konten im Überblick: Girokonto, Geschäftskonto und Spezialkonten

Girokonto, Geschäftskonto oder Studentenkonto? Der Überblick ordnet die Kontoarten ein und zeigt, worauf es beim Vergleich wirklich ankommt.

Werbung: Vergleichslinks und Rechner können vergütete Partnerlinks enthalten. Die Vergütung verändert nicht den Preis für Nutzer.

Konten gehören zur Basis der privaten Finanzorganisation – vom Zahlungsverkehr bis zu Rücklagen.Symbolbild – KI-generiert
Konten sind die Basis der privaten Finanzorganisation – vom täglichen Zahlungsverkehr bis zu den Rücklagen.
Ein passendes Konto spart nicht nur Gebühren, sondern erleichtert den Alltag spürbar.Symbolbild – KI-generiert
Ein passendes Konto spart nicht nur Gebühren, sondern erleichtert auch die tägliche Organisation der Finanzen.
GrundregelPrivates und geschäftliches Geld konsequent trennen
SicherheitGesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Bank und Kunde

Vergleich über unsere Partner

zinsundkonto.de vermittelt selbst keine Kredite, Konten oder Geldanlagen und berät nicht. Wir arbeiten als Tippgeber: Die Angebote in der Liste unten führen per Link direkt zum jeweiligen Anbieter beziehungsweise zu dessen Vermittlungsplattform – Antrag, Beratung und Abschluss finden ausschließlich dort statt. Maßgeblich sind die Konditionen und Vertragsunterlagen des Anbieters.

Wer ein neues Konto sucht, steht zuerst vor einer Grundsatzfrage: Welche Kontoart passt überhaupt zur eigenen Situation? Ein privates Girokonto, ein Geschäftskonto für die Selbstständigkeit und ein Studentenkonto lösen unterschiedliche Aufgaben – und werden deshalb auch nach unterschiedlichen Kriterien verglichen. Dieses ist der Grund, warum es das eine „beste Konto" nicht gibt. Der folgende Überblick ordnet die wichtigsten Kontoarten ein und führt zu den ausführlichen Ratgebern der einzelnen Bereiche.

Welche Kontoarten gibt es und wofür sind sie gedacht?

Das Girokonto ist die Drehscheibe der privaten Finanzen: Gehalt, Miete, Einkäufe und Daueraufträge laufen darüber. Verglichen wird es nach zwei Dingen: zum Einen nach den Kontoführungsgebühren und deren Bedingungen, zum Anderen nach Karten, Bargeldversorgung und Dispozins. Das Geschäftskonto übernimmt dieselbe Rolle für den betrieblichen Zahlungsverkehr, wird aber nach anderen Maßstäben bewertet – etwa nach dem Preis pro Buchung und den Schnittstellen zur Buchhaltung. Studentenkonten sind im Kern vergünstigte Girokonten für eine klar abgegrenzte Zielgruppe, meist mit Altersgrenze oder Studiennachweis. Kreditkarten ergänzen das Konto als Zahlungsinstrument, vor allem auf Reisen und im Onlinehandel; hier entscheiden Kartentyp, Auslandsentgelte und das Abrechnungsmodell.

Warum sollte man privates und geschäftliches Geld trennen?

Für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG ist ein eigenes Konto der Gesellschaft faktisch unverzichtbar, weil deren Vermögen rechtlich vom Privatvermögen getrennt ist. Einzelunternehmer und Freiberufler dürfen zwar grundsätzlich über ein Privatkonto abrechnen, doch viele Banken schließen die gewerbliche Nutzung von Privatkonten in ihren Bedingungen aus – im schlimmsten Fall kündigt die Bank das Konto, wenn dort regelmäßig geschäftliche Buchungen auflaufen. Vor allem aber erleichtert ein separates Geschäftskonto die Buchführung, die Steuererklärung und den Überblick über die Liquidität erheblich. Wer selbstständig startet, sollte die Trennung deshalb auf jeden Fall von Anfang an einplanen.

Worauf kommt es bei jedem Kontovergleich an?

Unabhängig von der Kontoart gelten drei Grundregeln. Erstens: Bedingungen lesen statt Schlagworte vergleichen. Ein Konto, das als „kostenlos" beworben wird, ist auch kostenlos – klingt auf den ersten Blick einleuchtend, ist aber häufig falsch: Oft hängt die kostenlose Führung von Voraussetzungen wie einem monatlichen Geldeingang ab. Zweitens: Die eigene Nutzung zählt. Wer oft Bargeld einzahlt, braucht andere Leistungen als jemand, der ausschließlich mobil bezahlt. Drittens: Die Sicherheit prüfen. Guthaben auf Konten von Banken mit deutscher oder europäischer Zulassung sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Institut geschützt. Für Rücklagen, die nicht für den Alltag gebraucht werden, ist ein verzinstes Tagesgeldkonto in der Regel der bessere Ort als das Girokonto.

Wie geht man beim Vergleich am besten vor?

Bewährt hat sich ein dreistufiges Vorgehen: zuerst den eigenen Bedarf notieren, dann drei bis fünf passende Angebote in die engere Wahl nehmen und schließlich direkt beim Anbieter das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis prüfen. Als Kontosucher habe ich damit eine eigene Kriterienliste, an der ich jedes Angebot messen kann – statt mich von der Rangfolge eines Vergleichs treiben zu lassen. Dieses bedeutet natürlich nicht, dass Vergleiche nutzlos wären: Sie sind ein Ausgangspunkt, keine Entscheidung. Kurz um: Bedarf klären, Auswahl eingrenzen, beim Anbieter prüfen. Wer Grundbegriffe wie Sollzins, SCHUFA oder Einlagensicherung nachschlagen möchte, findet im Bereich Finanzwissen die wichtigsten Erklärungen.

Welche Ratgeber gehören zu diesem Bereich?

Häufige Fragen zu Konten

Wie viele Konten sind sinnvoll?

Für die meisten Privathaushalte genügen ein Girokonto für den Zahlungsverkehr und ein Tagesgeldkonto für Rücklagen. Selbstständige ergänzen ein Geschäftskonto, Vielreisende häufig eine Kreditkarte. Mehr Konten bedeuten mehr Überblicksaufwand – jedes zusätzliche Konto sollte eine klare Aufgabe haben.

Ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben?

Eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht gibt es für Einzelunternehmer und Freiberufler nicht. Bei Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG ist ein eigenes Konto der Gesellschaft jedoch praktisch unumgänglich, weil Gesellschafts- und Privatvermögen strikt getrennt sein müssen. Auch für alle anderen ist die Trennung dringend zu empfehlen.

Wie sicher ist Guthaben auf dem Konto?

Einlagen bei Banken mit deutscher oder EU-Zulassung sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Institut geschützt. Viele deutsche Banken sichern darüber hinaus freiwillig höhere Beträge ab. Bei ausländischen Anbietern lohnt der Blick darauf, welches nationale Sicherungssystem zuständig ist.

Hat jeder Anspruch auf ein Konto?

Ja. Verbraucher haben nach dem Zahlungskontengesetz Anspruch auf ein sogenanntes Basiskonto mit grundlegenden Funktionen wie Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen – unabhängig von Einkommen oder Bonität. Das Basiskonto darf allerdings kosten und bietet in der Regel keinen Dispositionskredit.