Anbieterporträt
Finom Geschäftskonto im Überblick
Finom ist ein Fintech aus den Niederlanden und verbindet das Geschäftskonto mit integrierter Rechnungsstellung. Was das Angebot auszeichnet.
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Wer ist Finom?
Finom ist ein Fintech mit Sitz in den Niederlanden, das Geschäftskonten für Selbstständige und Unternehmen anbietet und dabei den Anspruch verfolgt, Banking und Verwaltungsaufgaben in einer Oberfläche zu bündeln. Bekanntestes Merkmal ist die in das Konto integrierte Rechnungsstellung: Rechnungen lassen sich direkt aus der Anwendung heraus erstellen und mit den Zahlungseingängen abgleichen. Finom betreibt kein Filialnetz, das Konto wird vollständig digital über App und Web geführt. Dieses bedeutet: Wer eine Filiale oder einen Berater vor Ort sucht, ist hier an der falschen Adresse. Damit steht der Anbieter in einer Reihe mit anderen europäischen Fintechs, die das klassische Geschäftskonto um Software-Funktionen erweitern.
Für wen eignet sich das Konto?
Interessant ist Finom vor allem für Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen, die Rechnungen bislang mit separaten Werkzeugen schreiben und sich eine engere Verzahnung mit dem Konto wünschen. Als Selbstständiger kann ich mir hier die Frage stellen, wie viel Zeit mich das Hin und Her zwischen Kontoauszug und Rechnungsprogramm tatsächlich kostet. Wer seine Buchhaltung schlank halten will, kann von der Kombination aus Konto und Rechnungsfunktion profitieren.
Ein Konto mit eingebauter Rechnungsstellung klingt erst einmal nach weniger Arbeit — entscheidend ist aber, ob die eigenen Anforderungen im Alltag tatsächlich abgedeckt sind. Betriebe mit regelmäßigen Bargeldeinzahlungen, komplexen Firmenstrukturen oder dem Wunsch nach persönlicher Beratung vor Ort stoßen bei App-basierten Konten schneller an Grenzen. Auf jeden Fall prüfen sollte man deshalb vorab die Leistungsbeschreibung des Anbieters.
Welche Funktionen bietet Finom?
Kern des Angebots ist das digitale Geschäftskonto mit Karte, das sich über App und Browser verwalten lässt. Hinzu kommt die Rechnungsstellung: Man erstellt Rechnungen direkt im Konto, behält offene Posten im Blick und sieht, wann Zahlungen eingehen. Dieses bedeutet im Alltag weniger Medienbrüche zwischen Banking und Fakturierung.
Darüber hinaus bewirbt Finom weitere Funktionen rund um den Geschäftsalltag, etwa Auswertungen zu Einnahmen und Ausgaben. Welche Leistungen in welchem Kontomodell enthalten sind, unterscheidet sich und sollte vor der Eröffnung auf der Website des Anbieters geprüft werden. Kurz um: Ein Vergleich mit dem tatsächlichen Bedarf lohnt sich, damit man nicht für ungenutzte Funktionen bezahlt.
Wie steht es um Sicherheit und Einlagenschutz?
Finom unterliegt als europäischer Anbieter den einschlägigen regulatorischen Vorgaben. Bei der Einlagensicherung gilt: Wie die Einlagen im Detail geschützt sind, hängt vom Kontomodell ab und sollte vor Eröffnung direkt beim Anbieter geprüft werden. Dieses ist kein Detail für das Kleingedruckte, denn im schlimmsten Fall geht es dabei um das Geschäftsguthaben. Für die tägliche Nutzung sind zudem die üblichen Sicherheitsverfahren digitaler Konten relevant, etwa die starke Kundenauthentifizierung bei Zahlungen. Auf jeden Fall prüfen sollte man vor der Entscheidung, wie der Anbieter Login, Zahlungsfreigaben und Kartensicherheit konkret umsetzt.
Direkt zum Anbieter
Details zu Kontomodellen und Funktionen stellt Finom auf seiner Website bereit.
Zur Website von Finom Anzeige
Häufige Fragen zu Finom
Woher stammt Finom?
Finom ist ein Fintech aus den Niederlanden, das Geschäftskonten in mehreren europäischen Ländern anbietet und auch in Deutschland aktiv ist.
Kann man mit Finom Rechnungen schreiben?
Ja, die Rechnungsstellung ist in das Konto integriert. Rechnungen lassen sich direkt in der Anwendung erstellen und mit Zahlungseingängen abgleichen.
Ist Finom eine klassische Bank mit Filialen?
Nein, Finom ist ein digitaler Anbieter ohne Filialnetz. Das Konto wird über App und Web geführt, der Support läuft über digitale Kanäle.
Wie sind Einlagen bei Finom geschützt?
Wie die Einlagen im Detail geschützt sind, hängt vom Kontomodell ab und sollte vor Eröffnung direkt beim Anbieter geprüft werden.