Anbieterporträt
ING Girokonto im Überblick
Die ING zählt zu den größten Direktbanken Deutschlands. Was das Girokonto bietet, für wen es passt und wo die Grenzen liegen – der Überblick.
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Wer ist die ING?
Hinter dem Markennamen ING steht in Deutschland die ING-DiBa AG, eine deutsche Vollbank und eine der größten Direktbanken des Landes. Das Institut gehört zur niederländischen ING Groep, arbeitet in Deutschland aber mit eigener deutscher Banklizenz. Als Direktbank verzichtet die ING auf ein eigenes Filialnetz; sämtliche Geschäfte werden online, per App oder telefonisch abgewickelt. Dieses ist kein Mangel, sondern das Konzept. Neben dem Girokonto gehören unter anderem Tagesgeld, Wertpapierdepot und Baufinanzierung zum Angebot. Damit deckt die Bank die wichtigsten Bereiche des privaten Bankgeschäfts ab, ohne den klassischen Weg über die Filiale zu gehen.
Für wen eignet sich das Konto?
Das Girokonto der ING richtet sich in erster Linie an Menschen, die ihre Bankgeschäfte selbstständig online oder mobil erledigen möchten. Wer mit App und Onlinebanking vertraut ist, findet hier ein Konto, das sich vollständig digital führen lässt. Ein Konto ohne Filiale klingt erst einmal nach einem schlanken, günstigen Modell — entscheidend ist aber, ob man den Schalter im Alltag wirklich nie braucht. Als Kunde kann ich mich also ehrlich fragen, wann ich zuletzt in einer Bankfiliale stand. Weniger geeignet ist das Modell für Kundinnen und Kunden, die Wert auf persönliche Beratung vor Ort legen oder regelmäßig Serviceleistungen am Schalter benötigen: Eine Filiale, in der man Bargeld einzahlen oder ein Anliegen im direkten Gespräch klären kann, gibt es bei einer Direktbank nicht. Kurz um: Diese Einschränkung sollte man vor der Kontoeröffnung realistisch abwägen.
Welche Leistungen bietet die ING?
Kern des Angebots ist ein Girokonto mit Onlinebanking und Banking-App, ergänzt um Zahlungskarten für den Alltag. Darüber hinaus bietet die ING weitere Produkte wie Tagesgeld, Wertpapierdepot, Ratenkredite und Baufinanzierungen an, sodass sich mehrere Finanzbereiche unter einem Dach bündeln lassen. Welche Kontomodelle es aktuell gibt, welche Bedingungen dafür gelten und welche Leistungen im Einzelnen enthalten sind, ändert sich immer wieder. Auf jeden Fall prüfen sollte man daher die aktuellen Bedingungen direkt beim Anbieter, bevor man ein Konto eröffnet.
Wie steht es um Sicherheit und Einlagenschutz?
Die ING-DiBa AG ist eine Bank mit deutscher Vollbanklizenz und unterliegt damit der deutschen Bankenaufsicht. Guthaben auf dem Girokonto und anderen Einlagenkonten sind über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kundin oder Kunde geschützt. Dieses bedeutet: Im schlimmsten Fall einer Bankenschieflage greift die gesetzliche Sicherung bis zu dieser Grenze. Für den Zugang zum Onlinebanking und die Freigabe von Zahlungen kommen die üblichen Sicherheitsverfahren mit einer zweiten Bestätigungsstufe zum Einsatz. Wie bei jeder Bank gilt: Zugangsdaten sollte man sorgfältig schützen und Freigaben in der App aufmerksam prüfen.
Direkt zum Anbieter
Aktuelle Kontomodelle und Bedingungen lassen sich direkt auf der Website der ING einsehen.
Häufige Fragen zur ING
Ist die ING eine deutsche Bank?
Ja. In Deutschland firmiert die Bank als ING-DiBa AG und besitzt eine deutsche Vollbanklizenz. Sie gehört zur niederländischen ING Groep, die Einlagen deutscher Kundinnen und Kunden unterliegen aber der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung.
Hat die ING Filialen?
Nein. Die ING ist eine Direktbank ohne eigenes Filialnetz. Kontoführung, Service und Produktabschlüsse laufen online, über die App oder telefonisch. Wer persönliche Beratung vor Ort sucht, ist bei einer Filialbank besser aufgehoben.
Wie sicher ist Guthaben auf dem ING-Girokonto?
Einlagen sind über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Person geschützt. Die Bank unterliegt zudem der deutschen Bankenaufsicht.
Was kostet das Girokonto bei der ING?
Preise und Bedingungen ändern sich regelmäßig und hängen vom gewählten Kontomodell ab. Verlässliche Angaben findet man nur im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank – vor der Eröffnung sollte man die Bedingungen direkt beim Anbieter prüfen.