Anbieterporträt

Binance im Überblick: Krypto-Handel bei Binance

Binance zählt zu den größten internationalen Krypto-Handelsplätzen. Was man über Zielgruppe, Angebot, Regulierung und Risiken wissen sollte.

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  • Einer der größten internationalen Krypto-Handelsplätze
  • Breites Funktionsspektrum vom einfachen Kauf bis zum aktiven Handel
  • Wichtig: Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich

Wer ist Binance?

Binance ist einer der größten internationalen Krypto-Handelsplätze und in vielen Ländern verfügbar, auch mit deutschsprachiger Oberfläche. Bekannt ist die Plattform vor allem für ihr breites Spektrum an Handelsfunktionen, das vom einfachen Kauf per App bis zu professionellen Orderarten reicht. Auf jeden Fall prüfen sollte man vor der Registrierung, welche Gesellschaft im eigenen Land als Vertragspartner auftritt.

Für wen eignet sich die Plattform?

Binance richtet sich eher an Nutzer, die sich aktiv mit dem Kryptomarkt beschäftigen möchten. Ein großer Funktionsumfang klingt erst einmal nach einem Vorteil — entscheidend ist aber, ob man diese Werkzeuge wirklich beherrscht, denn die Oberfläche verlangt Einarbeitung. Einsteiger finden zwar vereinfachte Kaufwege, sollten aber nur Funktionen nutzen, die sie wirklich verstehen. Als Anleger sollte ich mich also ehrlich fragen, ob ich viele Werkzeuge und Ordertypen brauche oder mit einer bewusst schlank gehaltenen Einsteiger-App besser fahre. Grundsätzlich gilt: Kryptowährungen sind hochvolatil, im schlimmsten Fall droht der Totalverlust. Kurz um: Man sollte nur Geld einsetzen, dessen Verlust man verkraften könnte.

Was kann man bei Binance handeln?

Im Mittelpunkt steht der Handel mit Kryptowährungen, von etablierten Digitalwerten bis zu kleineren Projekten. Je nach Land kommen Zusatzfunktionen hinzu, etwa automatisierte, sparplanähnliche Käufe oder Ertragsprogramme. Dieses bedeutet aber auch: Je spezieller das Produkt, desto schwerer lassen sich Chancen und Risiken einschätzen. Das konkrete Angebot unterscheidet sich nach Wohnsitzland und kann sich ändern; maßgeblich ist, was einem nach der Anmeldung tatsächlich angezeigt wird.

Wie steht es um Regulierung und Verwahrung?

In der Europäischen Union setzt die MiCA-Verordnung einen einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Dienstleister. Ob und mit welcher Erlaubnis ein Anbieter in Deutschland tätig ist, sollte man vor der Registrierung auf dessen Website und in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen. Bei der Verwahrung gibt es zwei Wege: Wer Coins auf der Plattform liegen lässt, vertraut sie dem Anbieter an; alternativ kann man Bestände auf eine eigene Wallet übertragen und die Schlüssel selbst kontrollieren. Dieses ist eine Abwägung zwischen Bequemlichkeit und eigener Kontrolle. Für Kryptowerte existiert keine gesetzliche Einlagensicherung. Dieses bedeutet: Geht beim Anbieter etwas schief, gibt es im schlimmsten Fall kein Auffangnetz wie beim Bankguthaben. Auf jeden Fall prüfen sollte man zudem direkt beim Anbieter, wie Euro-Guthaben auf Verrechnungskonten behandelt werden, denn dieses ist je nach Anbieter unterschiedlich geregelt.

Direkt zum Anbieter

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet die aktuellen Konditionen und Bedingungen direkt beim Anbieter.

Zur Website von Binance

Häufige Fragen zu Binance

Ist Binance für Einsteiger geeignet?

Die Plattform ist grundsätzlich auch für Neulinge nutzbar, der große Funktionsumfang kann anfangs aber überfordern. Man sollte mit den einfachen Kauffunktionen beginnen und komplexere Produkte meiden, bis man deren Risiken versteht.

Kann man Coins von Binance auf eine eigene Wallet übertragen?

In der Regel lassen sich Bestände auf eine selbst verwaltete Wallet auszahlen. Damit übernimmt man die Kontrolle über die Schlüssel, trägt aber auch selbst die Verantwortung für deren sichere Aufbewahrung.

Ist mein Geld bei Binance gesetzlich abgesichert?

Für Kryptowerte gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung, Kursverluste bis zum Totalverlust sind möglich. Wie Euro-Guthaben auf Verrechnungskonten behandelt werden, sollte man in den Bedingungen des Anbieters nachlesen.

Was sollte man vor der Anmeldung prüfen?

Sinnvoll ist ein Blick darauf, welche Gesellschaft Vertragspartner ist, welche Erlaubnis laut BaFin-Datenbank vorliegt und welche Konditionen aktuell gelten.