Anbieterporträt
Kraken im Überblick: Krypto-Handel bei Kraken
Kraken ist eine etablierte US-Kryptobörse mit Geschichte seit 2011. Was man über Angebot, Zielgruppe, Regulierung und Risiken wissen sollte.
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- Etablierte US-Kryptobörse, gegründet 2011
- Angebot reicht vom einfachen Kauf bis zu erweiterten Handelsfunktionen
- Wichtig: Kryptowerte sind hochvolatil, ein Totalverlust ist möglich
Wer ist Kraken?
Kraken ist eine Kryptobörse aus den USA und zählt mit ihrer Gründung im Jahr 2011 zu den ältesten noch aktiven Handelsplätzen der Branche. Das Unternehmen hat damit mehrere Marktzyklen durchlaufen. Eine lange Historie klingt erst einmal nach Verlässlichkeit — entscheidend ist aber, dass sie keine Garantie für die Zukunft ist. Auf jeden Fall prüfen sollte man vor der Registrierung, welche Gesellschaft für Kunden in Deutschland zuständig ist.
Für wen eignet sich die Plattform?
Kraken spricht sowohl Gelegenheitskäufer als auch aktive Händler an. Einsteiger können über vereinfachte Kaufwege erste Bestände aufbauen, während erfahrene Nutzer erweiterte Orderfunktionen und Analysewerkzeuge vorfinden. Als Anleger sollte ich vorab prüfen, ob mir dieser Zuschnitt zusagt — gerade dann, wenn ich eigentlich eine besonders reduzierte App erwarte. In jedem Fall gilt: Der Kryptomarkt ist hochvolatil, Kurse können massiv einbrechen, im schlimmsten Fall droht der Totalverlust. Kurz um: Man investiert besser nur Geld, auf das man im Ernstfall verzichten könnte.
Was kann man bei Kraken handeln?
Das Kernangebot ist der Handel mit Kryptowährungen, von großen, etablierten Digitalwerten bis hin zu kleineren Projekten. Je nach Land ergänzen weitere Funktionen das Bild, etwa wiederkehrende Käufe oder Programme für Erträge auf bestimmte Bestände. Solche Zusatzangebote haben eigene Bedingungen und Risiken. Dieses bedeutet: Vor der Nutzung sollte man verstehen, worauf man sich einlässt. Welche Produkte einem konkret offenstehen, hängt vom Wohnsitzland ab und kann sich ändern.
Wie steht es um Regulierung und Verwahrung?
In der Europäischen Union bildet die MiCA-Verordnung den einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Dienstleister. Ob und mit welcher Erlaubnis ein Anbieter in Deutschland tätig ist, lässt sich vor der Registrierung auf dessen Website und in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen. Zur Verwahrung: Bestände auf der Plattform verwahrt der Anbieter; wer die Kontrolle selbst übernehmen will, überträgt seine Coins auf eine eigene Wallet und sichert die Schlüssel eigenverantwortlich. Für Kryptowerte gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung. Dieses bedeutet: Im schlimmsten Fall steht kein Auffangnetz bereit, wie man es vom Bankguthaben kennt. Wie Euro-Guthaben auf Verrechnungskonten behandelt werden, regelt jeder Anbieter anders; auf jeden Fall prüfen sollte man dieses direkt beim Anbieter.
Direkt zum Anbieter
Details zu Konditionen, Bedingungen und dem in Deutschland verfügbaren Angebot findet man direkt beim Anbieter.
Häufige Fragen zu Kraken
Wie lange gibt es Kraken schon?
Kraken wurde im Jahr 2011 gegründet und gehört damit zu den ältesten noch aktiven Kryptobörsen. Eine lange Historie ist ein Pluspunkt, ersetzt aber keine eigene Prüfung von Erlaubnisstatus und Bedingungen.
Ist Kraken auch für Einsteiger geeignet?
Über die vereinfachten Kaufwege können auch Neulinge starten. Wichtig ist, zunächst mit kleinen Beträgen zu arbeiten und erweiterte Handelsfunktionen erst zu nutzen, wenn man deren Risiken versteht.
Kann man Coins von Kraken auf eine eigene Wallet übertragen?
Üblicherweise ja. Nach der Übertragung kontrolliert man die Schlüssel selbst, trägt dafür aber auch allein die Verantwortung für Sicherung und Zugriff.
Sind Einlagen bei Kraken gesetzlich geschützt?
Für Kryptowerte existiert keine gesetzliche Einlagensicherung, ein Totalverlust ist möglich. Die Behandlung von Euro-Guthaben auf Verrechnungskonten sollte man den Unterlagen des Anbieters entnehmen.