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Buchungsposten

Ein Buchungsposten ist ein einzelner Vorgang auf dem Konto, etwa eine Überweisung oder Lastschrift, den Banken häufig einzeln bepreisen.

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Was bedeutet Buchungsposten?

Als Buchungsposten bezeichnen Banken jede einzelne Bewegung auf einem Konto: Überweisungen, Gutschriften, Lastschriften, Daueraufträge, Kartenzahlungen sowie Bareinzahlungen und Barabhebungen. Jeder dieser Vorgänge erscheint als eigene Zeile auf dem Kontoauszug und zählt in der Abrechnung der Bank als ein Posten.

Bei Geschäftskonten ist der Buchungsposten eine zentrale Preisgröße. Viele Banken berechnen neben der Grundgebühr einen Betrag je Posten, oft unterschieden nach belegloser (elektronischer) und beleghafter (papiergebundener) Buchung. Andere Modelle enthalten ein monatliches Kontingent an Freiposten, über das hinaus jeder weitere Vorgang kostet.

Für die Kostenkalkulation ist deshalb weniger die Grundgebühr allein entscheidend, sondern die Kombination aus Grundpreis, Postenpreis und tatsächlichem Buchungsvolumen des Unternehmens.

Buchungsposten in der Praxis

Nehmen wir einen Dienstleister mit zehn Kundenrechnungen, 15 Lastschriften für laufende Kosten und 25 Kartenzahlungen im Monat, also rund 50 Buchungsposten. Bei einem beispielhaften Postenpreis von 0,15 Euro sind das 7,50 Euro zusätzlich zur Grundgebühr. Ein Handelsunternehmen mit 1.000 Zahlungseingängen im Monat zahlt bei gleichem Preis dagegen 150 Euro. Das bedeutet: Für diesen Betrieb wäre ein Pauschalmodell oder ein Tarif mit niedrigem Postenpreis deutlich sinnvoller. Als Selbstständiger habe ich für diese Rechnung schlicht die Kontoauszüge der letzten drei Monate durchgezählt.

Worauf sollte man achten?

Vor der Kontowahl sollte man das eigene monatliche Buchungsvolumen aus den Kontoauszügen der letzten Monate ermitteln und damit verschiedene Preismodelle durchrechnen. Ein Konto ohne Grundgebühr gilt gern als das günstigste; tatsächlich entscheidet die Kombination aus Grundpreis und Postenpreis, und im schlimmsten Fall kostet das vermeintliche Gratiskonto bei hohem Volumen am meisten. Wichtig ist der Blick ins Preisverzeichnis: Manche Banken zählen auch Gutschriften, Kartenumsätze oder Steuerzahlungen als kostenpflichtige Posten, andere nicht.

Teuer werden vor allem beleghafte Posten und Bargeldvorgänge. Dieses bedeutet: Wer sein Buchungsverhalten kennt, kann über einen Geschäftskonto-Vergleich das Modell finden, bei dem Grundgebühr und Postenpreise zusammen am günstigsten ausfallen.